VagiFit® Vaginalkonen

VagiFit® Vaginalkonen

Therapieoption zur Behandlung der Belastungsinkontinenz und zum Training der Beckenbodenmuskulatur

 

Produktprofil: VagiFit® Vaginalkonen

Unsere VagiFit® Vaginalkonen werden unter Berücksichtigung strenger Qualitätsnormen in Deutschland produziert. Das VagiFit®-Set (Pharmazentralnummer / PZN: 11181737) besteht aus fünf rosafarbenen, tamponförmigen Vaginalkonen von identischer Größe, aber unterschiedlichem Gewicht (1: 20 g, 2: 30 g, 3: 44 g, 4: 56 g, 5: 68 g).
 
VagiFit Vaginalkonen-Set bestehend aus 5 unterschiedlich schweren Vaginalgewichten
 
Der Gebrauch ist vorgesehen für das gezielte Beckenbodentraining. Wird der Vaginalkonus in die Scheide eingeführt, ist es für den Beckenboden erforderlich, dass sich die Muskeln um den Konus herum zusammenziehen, damit dieser nicht aus der Scheide herausfällt. Die VagiFit® Vaginalkonen ergänzen sinnvoll die Kontraktionsübungen zur Kräftigung des Beckenbodens, nach ihrem Erfinder Arnold H. Kegel (Urologe, 1894–1981) auch Kegelübungen genannt.
 

Anwendungsbereiche von VagiFit® Vaginalkonen

    • Behandlung der Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz)
    • Stärkung der Beckenbodenmuskulatur, z.B. nach einer Entbindung (mit Trainingsbeginn nach Abklingen des Wochenflusses) oder während der Wechseljahre
    • Gute Koordination des Beckenbodens, um gezielt an- oder entspannen zu können
    • Unterstützende Maßnahme vor und nach Operationen, z.B. a) um eine erforderliche Operation hinauszuzögern, b) um das Operationsergebnis auch längerfristig zu sichern und einen Organvorfall zu verhindern.
    • Testen der noch vorhanden Kraft der Beckenbodenmuskulatur
    • Förderung der Durchblutung von Sexualorganen (dies erhöht die Empfindsamkeit und steigert die Sexualität).

     
    VagiFit Vaginalkonus eingeführt in die Scheide
     

    Vorteile des Beckenbodentrainings mit Vaginalkonen

    • VagiFit® Vaginalkonen sind verordnungsfähig und können von der Krankenkasse übernommen werden
    • Das Training mit den Konen ist leicht erlernbar
    • Die Übungen mit nur 2x 5-10 Minuten oder 1x 10-15 Minuten täglich sind leicht zuhause in den Tagesablauf integrierbar
    • Hohe therapeutische Erfolgsraten bereits nach wenigen Wochen kontinuierlichen Trainings
    • Verbesserter Muskelstatus, der die Beckenbodenfunktion spürbar stärkt und unter anderem die Sexualität unterstützt
    • Konustraining nach der Geburt beugt Deszensus und Inkontinenzproblemen vor und hilft, Operationen zu vermeiden

     

    Verordnungshinweise: VagiFit® Vaginalkonen

    VagiFit® Vaginalkonen sind unter der Positionsnummer 15.25.19.0026 im Hilfsmittelverzeichnis der Spitzenverbände der deutschen Krankenkassen gelistet. Bei ärztlicher Verordnung – auf dem Rezept muss die Diagnose vermerkt sein – übernehmen die Krankenkassen die Kosten der Anschaffung. Im Downloadbereich finden Sie ein Kassenantragsformular, das vom Arzt ausgefüllt und bei der Krankenkasse eingereicht werden kann.
     

    Hintergrund: Der Beckenboden

    Der Beckenboden, der bindegewebig-muskulöse Boden der Beckenhöhle, stützt die Lage der Bauch- und Beckenorgane wie Harnblase, Darm, Gebärmutter, Eierstock und Scheide bei der Frau sowie Prostata beim Mann. Zu seinen Funktionen zählt die Unterstützung beim Verschluss von After und Harnröhre.
     
    Ein kräftiger und elastischer Beckenboden schützt vor Blasenschwäche und anderen Senkungsbeschwerden und kann zu einer Verbesserung des Sexuallebens beitragen. Ähnlich wie bei Muskeln an Armen, Beinen und Bauch, lässt sich die Muskulatur des Beckenbodens durch regelmäßiges Training stärken und koordinieren.
     
    Normaler Beckenboden und geschwächte Beckenbodenmuskulatur, z.B. nach einer Schwangerschaft oder während der Wechseljahre

    Mögliche Ursachen für eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur

    Frauen sind im Vergleich zu Männern viel häufiger von einer Belastungsinkontinenz betroffen, da sie von Natur aus ein breiteres Becken und eine schwächere Beckenbodenmuskulatur haben. Hinzu kommen weitere Faktoren, wie z.B.:
     

    • Inkontinenz in der Schwangerschaft: Bei Frauen wird der Beckenboden hauptsächlich durch viele Schwangerschaften und Entbindungen infolge einer Überdehnung der Muskulatur geschwächt. Aber auch während einer Schwangerschaft haben Frauen häufig mit Inkontinenz zu kämpfen. In Vorbereitung auf die Geburt sorgen Schwangerschaftshormone für eine Auflockerung von Muskeln und Gewebes. Durch die Entspannung der Muskulatur entsteht das Gefühl eines verstärkten Urindrangs, auch wenn die Blase nicht prall gefüllt ist. Während einer Schwangerschaft werden die Organe zudem stärker durchblutet, auch die Nieren. Diese produzieren dadurch vermehrt Urin. Zu guter Letzt spielt auch das Gewicht des Babys eine Rolle – dieses übt zusätzlichen Druck auf die Blase aus. So haben viele Schwangere während und nach der Schwangerschaft mit einer Blasenschwäche zu kämpfen.
    • Blasenschwäche in den Wechseljahren: Die Wechseljahre der Frau gehen mit einem veränderten Hormonhaushalt einher, wodurch die Muskulatur des Beckenbodens und das Bindegewebe seine Flexibilität verlieren kann. Die Blase wird als Folge nicht mehr ausreichend gestützt und sinkt ab. Der Schließmuskel hält diesem Druck nicht mehr ausreichend stand und eine Blasenschwäche entsteht. Der sinkende Östrogenspiegel sorgt zusätzlich dafür, dass die Blase sensibler auf Reizstoffe im Urin reagiert und Frauen einen verstärkten Harndrang verspüren. In der Menopause werden die Schleimhäute im Genitalbereich zudem schlechter durchblutet, wodurch es zu einem Anstieg des pH-Wertes kommen kann. Viren und Bakterien können leichter in die Blase eindringen und fördern die Entstehung von Harnwegsinfektionen. Dies stellt eine zusätzliche Belastung für die Blase dar.
    • Körperliche Belastung: Es kann auch durch körperliche Bewegung, z.B. beim Sport, Spielen von Blasinstrumenten oder schwerem Heben zu einer Überdehnung und somit Schwächung der Beckenbodenmuskulatur kommen. Aber auch ein Bewegungsmangel fördert eine schlecht trainierte Beckenbodenmuskulatur.
    • Übergewicht: Übergewicht erhöht den Druck auf den Bauchraum und die Blase und begünstigt die Entstehung einer Belastungsinkontinenz.

     

    Folgen eines geschwächten Beckenbodens

    Die Beckenbodenmuskulatur stellt eine der wichtigsten Muskelgruppen im Körper dar. Ist sie geschwächt kann es zu unangenehmen Begleiterscheinungen kommen. Ein geschwächter Beckenboden äußert sich z.B. in den Krankheitsbildern:
     

    • Belastungsinkontinenz (früher Stressinkontinenz oder Stress-Harninkontinenz)
    • überaktive Blase (früher Dranginkontinenz)
    • Uterus-Deszensus (Absinken eines Organs, wie z.B. des Uterus, infolge einer Bindegewebsschwäche)
    • Prolaps (Heraustreten eines inneren Organs oder eines seiner Teile aus einer natürlichen Körperöffnung)
    • Stuhlinkontinenz

     

    Definition: Belastungsinkontinenz

    Die Belastungsinkontinenz definiert den unwillkürlichen Harnverlust unter körperlicher Belastung wie Husten, Niesen, Laufen, Treppensteigen, Lachen usw. Es kommt dann zu einem tröpfchenweisen Urinverlust. Betroffene sind zumeist Frauen während der Wechseljahre und solche, die ein oder mehrere Kinder geboren haben. In Absprache mit Ihrem Arzt ist das gezielte Kontraktionstraining mit den VagiFit® Vaginalkonen eine effektive nicht-operative Therapieoption zur Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur.
     

    Wo kann ich die VagiFit® Vaginalkonen kaufen?

    Sie können die VagiFit® Vaginalkonen über eine Apotheke in Ihrer Nähe, in unserem Online-Shop Mrs med oder über uns direkt per Telefon, per Fax oder per E-Mail (sales@tomed.com) beziehen.
     
    VagiFit Vaginalkonen online im Mrs med Shop kaufen
     

    Fördermitgliedschaft

    TOMED ist Fördermitglied der AG BeckenBodenGesundheit e.V. Weitere Infos über die Arbeitsgemeinschaft finden Sie unter: www.ag-bbg.de.
    Logo AG BeckenBodenGesundheit e.V.